Gemeinsame Auswertungen und Analysen mit dem BEMdokX-Modul

BEMdok: Ausführliche Erläuterung zur Einzel- und Gesamtauswertung in BEMdok

 

Arbeitsweise BEMdok

Das BEMdok-Grundprinzip ermöglicht es, bereits durch die laufende Dokumentation zu umfassenden Auswertungen zu gelangen, die ohne zusätzliche Nutzeraktivitäten zu aussagekräftigen Analysedaten führen.
Dabei ist zu beachten, dass ein (oder mehrere) registrierte Nutzer an einem Arbeitsrechner einen gemeinsamen Klientenbestand bearbeiten:

BEMdok bietet standardmäßig eine Vielzahl von allgemeinen und speziellen Auswertungsmöglichkeiten, die den Anwendern ohne weiteres Zutun einen schnellen Überblick auf Prozessverlauf und Merkmalsverteilung innerhalb der Organisation ermöglichen:


Alle Auswertungen erfolgen dabei anonymisiert und ohne Rückverfolgbarkeit auf konkrete Klienten. Übersichten und Detailstatistiken werden als Diagramme ausgegeben und sind i.d.R. auch als Datentabellen verfügbar. Durch verschiedene Exportoptionen ist es bei Bedarf leicht möglich, diese in eigene Berichte zu übernehmen.

Grundsatz
BEMdok ist aus Datenschutzgründen als lokale Einzelplatzversion konzipiert. Daher fließen ausschließlich die Dokumentationsmerkmale solcher Klienten in die Auswertungen ein, die auf dem jeweiligen Arbeitsrechner erfasst und verwaltet werden.

Grundprinzip der Auswertung

Wie oben beschrieben, erfolgen die statistischen Auswertungen des jeweiligen Datenbestandes (nur in der Pro-Version) immer an dem Arbeitsrechner, an dem die Dokumentation der Klienten durchgeführt wird:

In größeren Organisationen sind oftmals mehrere Fallmanager*innen einzeln oder in Teams mit der Durchführung des BEMs befasst. Alle können Auswertungen der BEM-Verläufe jeweils für die Klient*innen durchführen, die von ihnen betreut werden. Sollen die jeweiligen Ergebnisse zusammengefasst werden, so ist an dieser Stelle eine manuelle Bearbeitung erforderlich.

Erweiterte Auswertungen mit BEMdokX

Um auch umfassende statistische Analysen zu realisieren, kommt hier das Zusatzmodul BEMdokX ins Spiel: Es ermöglicht komfortabel eine gemeinsame Auswertung aller BEMdok-Daten in Ihrer Organisation. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Arbeitsrechner im selben Gebäude, am gleichen Ort oder irgendwo sonst befinden.

Umgesetzt wird dies durch die Nutzung eines gemeinsamen Pools, an den die einzelnen BEMdok-Rechner ihre Informationen liefern, von wo aus sie (für die gesamte Organisation zusammengefasst) als komplette Auswertung wieder zur Verfügung stehen:

Vorgehensweise und Voraussetzungen

Die Vorgehensweise ändert sich für die Anwender*innen nicht: Alle Dokumentationen werden weiterhin lokal erfasst. Bei Bedarf können umfangreiche Analysen der eigenen Klientel aufgerufen und ausgewertet werden.

Wird BEMdokX eingesetzt, kommt die Möglichkeit einer gemeinsamen, organisationsweiten Auswertung hinzu. Hierzu wird zu einem gewünschten Zeitpunkt das Zusatzmodul aufgerufen und die Daten an den Auswertungspool gesandt. Dieser Vorgang dauert (abhängig von der Zahl der erfassten BEM-Fälle) nur wenige Sekunden bis Minuten. Anschließend können alle berechtigten BEMdokX-User die statistischen Gesamtauswertungen abrufen.

Hinweis zu den Nutzer-Rechten
Seit der Version v3.2.3 ist es möglich, abgestufte Rechte an die registrierten BEMdok-Nutzer zu vergeben. Dabei können u.a. getrennte Zugriffsmöglichkeiten auf BEMdokX gewährt werden. So ist es etwa denkbar, einem Anwender die Zurverfügungstellung der Auswertungsdaten an den gemeinsamen Pool zu gestatten, ihn aber von dem Abruf der Gesamtauswertung auszuschließen. Oder für beides getrennte User zu bevollmächtigen.

Technische Voraussetzungen
Um die Möglichkeiten einer gemeinsamen Auswertung zu nutzen, ist BEMdokX zwingend erforderlich. Dieses Zusatzmodul übermittelt auf Anforderung die statistischen Verlaufs- und Bestandsdaten in anonymisierter Form an den Auswertungspool. Re-identifizierbare Personendaten sind von der Übermittlung ausgeschlossen.

Die Übertragung erfolgt AES-verschlüsselt auf einen eigenen Server (Standort: Bundesrepublik Deutschland); die Nutzung des Ports 3306 muss gewährleistet sein. Um die Sicherheit zu optimieren, wird eine zusätzliche (optionale) SSH-Übermittlungsoption angeboten. Diese greift auf den Port 22 zu.

Irrtum und technische Änderungen vorbehalten